Event

Symposium „Der Tod ist grün“

Exkarnation der große Wandel

Termine:

17. - 19. April 2020

Basisinformationen

Veranstaltungsort: Hohenwart Forum, Schönbornstr. 25, 75181 Pforzheim, Deutschland

Kursleitung: Dr. Rosina Sonnenschmidt & Harald Knauss

Tag 1: 14:00 - 22:00 Uhr, Tag 2: 9:00 - 22:00 Uhr, Tag 3: 9:00 - 14:00 

Voraussetzungen

Dieser Kurs ist  für jedermann, auch Privatpersonen.
Es gibt keine besonderen Voraussetzungen für die Teilnahme.

"Der Tod ist Grün"

Sterben ist ein Thema, mit dem sich heute immer mehr Menschen bewußt beschäftigen. Sterben müssen wir alle, aber lange Zeit verdrängten Menschen diese Tatsache bis zum unweigerlichen Ende. Der Tod war ja lange Zeit alleiniges Herrschaftsgebiet der Kirchen und von der kirchlichen Auffassung von Schuld, Sünde und Erlösung geprägt. Die Wissenschaft dagegen vertrat die Meinung, daß das Leben ein Ergebnis des Körpers und mit dem Tod alles aus ist. In den letzten Jahrzehnten hat sich nun vieles gewandelt. Viele Menschen heute sind der Auffassung, daß das Leben unendlich und der Tod letztendlich eine Illusion ist. Und das führt auch zu einem anderen Umgang mit Sterben. Heute verlangen die Menschen nach neuen, positiven Bildern. Sie möchten ihren Umgang mit Leben und Sterben in die eigene Hand nehmen, ja Verantwortung für ihren Heimgang übernehmen. Wir kommen also wieder zu einem Weltbild, was in der Antike gepflegt wurde: die Kunst des Lebens ist unabdingbar mit der Kunst des Sterbens verbunden. Das Symposium mit seinen Referenten möchte mit unterschiedlichen Ansätzen neue Inspirationen zu diesem Thema setzen.

 

Weitere Informationen zum Thema Exkarnation und zum Symposium finden Sie auch auf unserem YouTube-Kanal.

 

Die Referenten

Dr. med. Nanett Baehring

(Borkwalde), Ärztin, Hospizleiterin

Der Tod ist grün - als Motor für unser irdisches Leben und er ist der Endpunkt des Sterbens, aber er ist nicht das Ende unseres Seins. Diese und andere Gedanken um den Wandel unseres Daseins verbunden mit farbigen Beispielen aus meiner ärztlichen Palliativarbeit im Hospiz möchte ich authentisch nah und auch humorvoll berichten als eine Reise zwischen den Welten.

Ein Interview mit Dr. med. Nanett Baehring finden Sie hier >

 

Prof. Dr. med. Karl Hecht

(Berlin), Arzt, Wissenschaftler (ganzheitsmedizinischer), Hochschullehrer, Buchautor, Seniorensportler

Ich befasse mich im Vortrag mit dem Phänomen „Nahtodeserfahrung“, mit psycho-physiologischen Prozessen, die das natürliche Sterben mit angenehmen Gefühlen begleiten. Ich stelle auch die Frage: Gibt es einen Blick in die Ewigkeit? Was ist die bioelektrische Energie des Menschen und wo bleibt sie, wenn sie mit dem Sterben erlischt? Energie soll ja nicht verloren gehen! Als Neurophysiologe gehe ich auch auf die Hypoxie-Neurotransmitter-Hypothese aus wissenschaftlicher Sicht ein, inwieweit die Hirnforschung das Sterben ganzheitlich sieht.

 

Alfred Opiolka

(Lindau); Künstler, Gründer und Inhaber des „Sargladens“

In meinem Vortrag berichte ich über meine Erfahrungen im Umgang mit Trauernden und Begräbnisrutualen. „Das habe ich ja noch nie gesehen“ ist ein oft gebrauchter Ausspruch, den ich von Besuchern meiner Ausstellung zu hören bekomme. Doch so außergewöhnlich sind meine Särge nicht. Sie haben sicherlich noch nie eine Verabschiedung ohne Blumen erlebt, oder?  Nichts Anderes mache ich, jedoch auf meine Art und mit leuchtenden, lebendigen Farben die etwas im Inneren des Betrachters bewegen. Zudem auch noch Schmetterlinge, die pure Lebensfreude verbreiten. Das bringt Menschen zum Lächeln, selbst bei einer Beerdigung, und das ist mein Ziel. Eine Verabschiedung sollte sich zu einem Fest entwickeln. Wie die Metamorphose der Raupe. Vom ersten Schock und Schmerz, der Erstarrung, (Tod einer Person) über das Begreifen und Akzeptieren bis hin zum freudigen Loslassen. Immer im Glauben und dem Wissen, dass der leibliche Tod der Beginn des neuen Lebens auf der „anderen Seite“ ist. In unserer Bestattungskultur ist ein Wandel deutlich spürbar und ich freue mich mit meiner Arbeit Teil dieser Wandlung zu sein.

Ein Interview mit Alfred Opiolka finden Sie hier >

 

Harald Knauss

(Pforzheim); Medium, Heiler

Wir entdecken heute wieder die uralte Weisheit, daß der Mensch ein Geist-Körperwesen ist und in zwei Welten existiert, zwischen denen er hin und her wandelt. Während des Erdendaseins tun die Menschen alles Mögliche, damit sie die geistige Welt vergessen, daher ist der Tod ein großes Problem. „In der Erde liegen bis zur Wiederauferstehung, dem göttlichen Gericht sich verantworten“, das sind die Lehren, die diese Angst vor dem Tod gesät haben. Ich möchte aus meiner medialen Sicht davon erzählen, daß wir ein einziges, ewiges Leben haben, alles nur Wandel und Tod letztendlich eine Illusion ist. Die Natur lebt uns in ihrem Jahresgang das vor, weshalb der Tod auch für mich grün ist. Ich durfte als Heiler zahlreiche Menschen beim Übergang begleiten und konnte erleben, wie positiv für alle diese Erfahrung sein kann.

 

Gert Dorschner

(Heidelberg); Notfallarzt, Ganzheitsmediziner

Ich befasse mich im Vortrag mit dem Phänomen „Nahtodeserfahrung“, mit psycho-physiologischen Prozessen, die das natürliche Sterben mit angenehmen Gefühlen begleiten. Ich stelle auch die Frage: Gibt es einen Blick in die Ewigkeit? Was ist die bioelektrische Energie des Menschen und wo bleibt sie, wenn sie mit dem Sterben erlischt? Energie soll ja nicht verloren gehen! Als Neurophysiologe gehe ich auch auf die Hypoxie-Neurotransmitter-Hypothese aus wissenschaftlicher Sicht ein, inwieweit die Hirnforschung das Sterben ganzheitlich sieht.

 

Stefanie Aufsatz

(Saarbrücken); Heilpraktikerin, Heilöle

Die alt-ägyptische Weisheitslehre ist ein Ausdruck von universell-kosmischem Bewusstsein und einem Wissen vom Leben, das keine Grenzen kennt, da es sich im ewigen Kreislauf von Werden – Sein – Vergehen – Tod & Wiedergeburt als eine Balance empfindet. Vollkommen klar vermittelt uns die alt-ägyptische Lehre, wie wir in die irdische Welt eintreten und wie wir sie auch wieder verlassen werden. Dieser Wissensschatz beinhaltet eine Fülle von Informationen, die ihre Gültigkeit durch ‚die Schleier der Zeit‘ nicht verloren haben, sondern als zeitloses Wissen für den heutigen, modernen Menschen ebenso wichtig sein können wie für die damaligen Menschen. Der Vortrag lädt Sie ein, mitzukommen auf eine geistige Reise zu den Wissensschätzen des Alten Ägypten. Zusammen steigen wir ein in die‚nächtliche Sonnenbarke‘, um den Ur-Raum der Ewigkeit zu ergründen … Wie kommen wir hierher in eine irdische Verkörperung und wie kann unser Weg zurück sein in den ‚vollkommenen Frieden‘ - Hetep und das Verschmelzen mit der Universellen Quelle Allen Seins. Wegbegleiter können die ‚Heiligen Öle‘ des Alten Ägypten sein, deren Tradition bis ins Alte Reich der Ägypter zurückreicht.

 

Dr. phil. Rosina Sonnenschmidt

(Pforzheim), Heilpraktikerin

Obgleich seit Urzeiten bekannt, ist das Verständnis für die 5 Phasen des Sterbens im Westen noch sehr jung. Dank der Globalisierung sind die Weisheitsschriften aus Tibet, Ägypten, Indien und China inzwischen übersetzt und seit mein Buch „Exkarnation – der große Wandel“ erschienen ist, interessieren sich immer mehr Menschen für die Sterbeenergetik. Sterben ist keine Krankheit, auch wenn sie manchmal der Weg in die Exkarnation ist. Der Sterbeprozess gehorcht den gleichen Naturgesetzen wie die Inkarnation, die Geburt ins Leben hinein mit ihren verschiedenen Wehenphasen. Wie die 5 Sterbephasen zu erkennen sind, welche begleitenden Maßnahmen das Sterben erleichtern und welchen überragenden Wert die Atemübertragung hat, sind die Themen meines Vortrags.

 

Anke Domberg

(Schwäbisch Hall), Tierärztin

Tierärzte sind in ihrer Arbeit auf verschiedene Weise mit dem Tod konfrontiert. Die Euthanasie ist dabei ein besonders schwieriges Thema. Aber auch die Sterbebegleitung bei Tieren gewinnt immer mehr an Bedeutung, wobei der Naturheilkunde eine wichtige Funktion zukommt. Anke Domberg berichtet aus ihrem Praxisalltag.

Programm

Freitag

14:00 Uhr Eröffnung

14:30 Uhr Dr. Nanett Bähring

16:00 Uhr Pause

17:00 Uhr Alfred Opiolka

18:00 Uhr Abendessen

20:00 Uhr Aufführung

 

Samstag

09:00 Uhr Prof. Dr. Karl Hecht

10:30 Uhr Pause

11:00 Uhr Gert Dorschner

12:00 Uhr Mittag

14:00 Uhr Harald Knauss

15:30 Uhr Pause

16:30 Uhr Anke Domberg

18:00 Uhr Abendessen

20:00 Uhr Talkrunde

 

Sonntag

09:00 Uhr Stefanie Aufsatz

10.30 Uhr Pause

11:00 Uhr Dr.Rosina Sonnenschmidt

12.30 Abschluss

Abendveranstaltung: Poesie der Bewgung

Zum Anlass des Symposiums haben wir ein Programm vorbereitet, dass einen schönen Bogen zeichnet von ruhigen und bewegten Elementen über ein Spiel mit Licht und Dunkelheit hin zu Heiterkeit und Ernst. Mit den besonderen Utensilien wie Isis-Wings, Tanzsack, Masken, Poi und Musik erzeugen wir eine magische Atmosphäre, die uns für eine Weile aus der Alltagswelt in eine Traumwelt erhebt.

Ausstellung von Alfred Opiolka

Die lebendige und farbenfrohe Malerei auf meinen Schreinen kann zwar den Schmerz beim Verlust eines geliebten Menschen nicht vertreiben, aber sie macht in dieser Situation auf den Wandel in unserer Beziehung in besonderer Weise aufmerksam. Die von mir gestalteten Schreine tragen oft florale Motive, die der Natur entnommen sind, zu der wir als Menschen ja auch gehören. 

Die Einzigartigkeit eines Menschen, seine Persönlichkeit und Lebensart, wird durch den von mir als Unikat gemalten Schrein eindrucksvoll unterstrichen. Ich hoffe, mit meiner Arbeit einen kleinen Beitrag im individuellen Trauerprozess leisten zu können.

Während des Symposiums stellt Alfred Opiolka seine Werke aus: Bilder, Urnen, Schreine, auch Tiersärge.

Seine Philosophie: Ich glaube, dass unser Lebensende nur der Beginn eines neuen Weges ist. Der Kreislauf des Lebens ist von Veränderung und Wandel bestimmt, er führt uns im Laufe der Zeit zu verschiedenen Stationen und Begegnungen. Der irdische Lebensweg ist aber auch immer überschattet vom Tod. Er ist eine Veränderung – ein Wandel -, der uns in eine unbekannte Dimension überwechseln lässt.

Kursbegleitende Bücher

Unsere Bücher zum Kurs können Sie einfach bei der Anmeldung gleich mitbestellen. Sie bekommen diese dann bereits vorab zugeschickt können gleich schon ein bisschen reinschnuppern. Sie sind aber auch direkt auf den Kursveranstaltungen und in unserem INROSO Shop erhältlich.

Anmeldung

WICHTIGE HINWEISE

Kosten:

 

17. – 19. April 2020, Anreise am Freitag: Übernachtung mit Vollpension 199,- €

16. – 19. April 2020, Anreise am Donnerstag: Übernachtung mit Vollpension 250,- €

17. – 19. April 2020, Übernachtung außerhalb, Tagespauschale 73,- €


Mehr Informationen zur Übernachtung im Hohenwart Forum erhalten Sie hier >

 

Hinweis in eigener Sache: Wir haben vertragliche Verpflichtungen gegenüber dem Hohenwart Forum. Spätestens 4 Wochen vor Kursbeginn müssen wir daher wissen, ob ein Kurs zahlenmäßig stattfinden kann. Zu viele kurzfristige Anmeldungen sind daher für uns nicht hilfreich. Bitte melden Sie sich also rechtzeitig an.

Und bedenken Sie: erst die Bezahlung der Kursgebühr gilt als verbindliche Anmeldung.

 

Sie erhalten nach der Anmeldung eine Bestätigung per E-Mail. Sollten Sie diese nicht in Ihrem Posteingang finden, schauen Sie bitte in Ihrem Spamordner nach. Sollte die Bestätigung dort auch nicht sein, kontaktieren Sie bitte Beate Marquardt (+49 (0) 7231 419 59 96 | info@inroso.com).